Verschiedene Muscheln der Welt, die Perlen herstellen

Nicht alle Muscheln erzeugen Perlen, aber eine große Anzahl von Muscheln kann in der Lage sein, Perlen von mehr oder weniger guter Qualität zu erzeugen. Die berühmteste Muschel die Perlen herstellt heißt Akoya, aus welchem die traditionellen "Weißen Perlen" von Japan entstehen. Diese Muschel lebt in den gemäßigten und kalten Gewässern in Asien (Japan, China, Korea).

Eine leicht anzubauende Süßwassermuschel in Asien, welche die Süßwasserperle produziert, erlaubt heute den Japanern, und auch den Chinesen, den Markt mit großen Mengen Perlen, die cremeweiß bis zu rosa über Gelb-Gold Farben sind, zu beliefern. Die Muschel, welche die Tahitiperle herstellt, befindet sich im ganzen pazifischen Raum. Ein erwachsener Perlmutt (Lebenswartung: 15 bis 30 Jahre) kann bis zu fünf Kilos wiegen.

Die Muschel mit dem lateinischen Namen Pinctada Maxima ist die größte von allen. Sie kann mehr als fünf Kilos wiegen und erzeugt die sehr bekannten ’South Sea Pearls’. Ihr Vorkommen liegt besonders in Südostasien und in der Region von Broome, in Australien (creme, rosa und hellgelben Farben).

Es gibt im Großen und Ganzen nur diese vier oben erwähnten Zuchtperlenarten welche für den internationalen Markt von Bedeutung sind.

Was ist der Unterschied zwischen Dünnperle (Zufallsperle) und Zuchtperle:

Als Dünnperle bezeichnet man eine kleine Kugel aus Calciumcarbonat, genauer gesagt Aragonit, von einer mit einem in seinem Stoffe eingeführten Fremdkörper konfrontierten Muschel. Dieses Eindringen kann entweder ein einfaches Sandkorn oder ein anderer Körper sein, das das Tier stört. Dann, in einer Abwehrreaktion, sondert sie gegen den Eindringling eine dünne Aragoniteschicht ab, aus dem ihre Schale besteht. Diese Sekretion wird durch ständige Rotation des Körpers hergestellt, und deswegen ist meistens die Form abgerundet.

Im Gegenteil ist die Zuchtperle das Ergebnis vom Eingriff des Menschen auf eine Muschel. Daher ist es gezüchtet, wenn der Verpflanzer etwas in das Tier einführt, um es zu zwingen, diesen Fremdkörper zu isolieren und ihn im Aragonite zu ertrinken. Die künstlich eingeführte Kugel wird "Kern" genannt. In der Regel muss auch ein kleiner Perlmuttmantel mit eingeführt werden. Dann beginnt aus diesem Transplantat die Sekretion des Aragonits.

Man sollte nur festhalten dass die Zuchtperle und die Dünnperle zwei natürliche Perlen sind, die von einer Muschel hergestellt werden. Es sind auf keinen Fall "künstliche Perlen" die nicht eines natürlichen Prozesses von Perlmutterzeugung stammen. Der wesentliche Unterschied zwischen Dünnperle und Zuchtperle ist, dass letztere einen Kern hat den übrigens Röntgengeräte hervorheben, wenn der Besitzer Zweifel hat. Obwohl der Zweifel über den Schmuck noch erlaubt ist, gibt es heutzutage fast keine Dünnperlen auf dem Markt.

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